Mit Ayurveda Abwehrkräfte stärken

Mit Ayurveda Abwehrkräfte stärken

Erst Konstitution feststellen, dann Ernährung anpassen

Welche Lebensmittel wir auswählen, wie wir sie zubereiten und wie wir essen – all das beeinflusst unser Wohlbefinden. Sowohl Ernährung als auch Ernährungsweise können die Gesundheit fördern, aber auch krank machen. Das ist die Auffassung der Traditionellen Indischen Medizin (TIM). Dieses Medizinsystem, auch unter dem Namen Ayurveda bekannt, misst der Ernährung große Bedeutung bei. Lebensmittel, Gewürze und Kräuter kommen sowohl in der Therapie als auch in der Prävention zum Einsatz.

Keine großen Investitionen nötig

Um die heilsamen ayurvedischen Ernährungsprinzipien anzuwenden, braucht es keinen großen Aufwand. Es müssen weder besondere Lebensmittel, noch Küchengerätschaften besorgt werden. Allerdings ist das Verständnis des ayurvedischen Konstitutions-Konzepts unabdingbar. Denn es liefert die Basis dafür, nach welchen Kriterien Nahrung ausgewählt und zubereitet wird.

Wer bin ich, und wenn ja, welche Doshas?

Die Konstitutionslehre ist das Herzstück des Ayurveda. So wird jeder Mensch, jedes Tier, jede Pflanze als Kombination der fünf Grundelemente des Kosmos – Luft, Raum, Feuer, Wasser und Erde –  betrachtet. Diese Kombination, auch Dosha genannt, gibt es in drei Manifestationen: Vata, Pitta und Kapha. Die Konstitution ist wie ein genetischer Fingerabdruck einmalig und unverwechselbar. Bewahrt man das individuelle Verhältnis der Doshas, so sind die Voraussetzungen für Gesundheit gegeben. Der Umkehrschluss: Ist die Kombination gestört, werden die Abwehrkräfte geschwächt und kann es zu Krankheiten kommen.

Frühzeitige Prävention möglich

Das ayurvedische Dosha-Konzept ermöglicht es jedem Menschen, Krankheiten wirksam vorzubeugen – durch Ernährung und Lebensführung. Die Ayurveda-Lehre erkennt sehr früh, wann das Gleichgewicht ins Wanken gerät und kann eingreifen, bevor sich schwer behandelbare Symptome zeigen.

Alles eine Frage der Balance

So kann beispielsweise ein verstärktes Feuerelement (Pitta) zu Sodbrennen und Entzündungen führen. Zu viel Luft-Element erhöht wiederum das Risiko für Verstopfung oder Beschwerden im Bewegungsapparat. Das Wasserelement im Übermaß kann ein Ödem und ein hoher Anteil am Element Erde Fettleibigkeit und Diabetes zur Folge haben. Der Therapieansatz besteht darin, die Balance wieder herzustellen. Dabei wird das, was zu viel im System ist, mit den gegensätzlichen Eigenschaften ausgeglichen.

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